Das Müglitztal wurde in der Vergangenheit wiederholt von
Hochwasserkatastrophen heimgesucht. Die angerichteten Schäden und Verluste von
Menschenleben waren der Anlass, dass bereits Ende der 50er Jahre erste
Untersuchungen und Pläne zum Hochwasserschutz erarbeitet wurden.
Nach der mit Kabinettsbeschluss des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt
und Landesentwicklung vom 04.09.1998 vorliegenden Entscheidung wurde die
Landestalsperrenverwaltung Sachsen, TSM Gottleuba/Weißeritz beauftragt, zum
Hochwasserschutz im Müglitztal ein Hochwasserrückhaltebecken planen und
errichten zu lassen.
Das Hochwasser vom August 2002 führte durch die erforderliche Neuberechnung zum
Konzept der Errichtung eines 40 m hohen Steinschüttdammes mit dauerhaftem
Teilstau.
Bauherr:
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen